Was der Filter leisten soll
Dachwasser bringt Laub, Staub, Pollen und weitere Partikel mit. Der Filter hält grobe Verunreinigungen vor dem Speicher zurück. Dadurch wird weniger organisches Material im Tank abgelagert und die nachfolgende Technik geschützt.
Ein Filter macht Regenwasser nicht zu Trinkwasser. Bei Hausnutzung bleibt es Betriebswasser. Die sichere Trennung und Kennzeichnung des Leitungsnetzes ist unabhängig vom Filter erforderlich.
Korbfilter: hoher Ertrag, klare Wartung
Ein Korbfilter sammelt Schmutz in einem herausnehmbaren Einsatz. Das gefilterte Wasser gelangt nahezu vollständig in die Zisterne. Dafür muss der Korb regelmäßig kontrolliert und geleert werden.
Bei starkem Laubeintrag sind kurze Kontrollintervalle sinnvoll. Der Filter muss vom Schacht aus sicher erreichbar sein. Ein überfüllter Korb kann den Zulauf behindern oder Wasser unkontrolliert umleiten.
Inlinefilter: Schmutz wird weitergeführt
Ein selbstreinigender Inlinefilter trennt Schmutz und einen Teil des Wassers in einen Ablauf. Er kann den manuellen Reinigungsaufwand reduzieren, benötigt aber einen freien Schmutzwasserabfluss.
Weil ein Teil des Wassers mit dem Schmutz abgeführt wird, liegt der nutzbare Wirkungsgrad unter einem Korbfilter. Dieser Verlust wird in der Ertragsberechnung berücksichtigt.
Maximale Dachfläche und Anschluss
Jeder Filter besitzt eine freigegebene maximale Dachfläche und definierte Anschlüsse. Die tatsächlich angeschlossene projizierte Fläche ist maßgeblich. Mehrere Dächer werden zusammengerechnet.
Rohrdimension und Höhenversatz sind feste Produkteigenschaften. Der Planer vergleicht DN 100, DN 150 und DN 200 mit der Dachflächengrenze des konkreten Filters.
Garten- und Hausnutzung unterscheiden
Für reine Gartenbewässerung kann ein gröberer Filter ausreichend sein. Hausnutzung benötigt eine dafür freigegebene Filterauswahl mit passender Maschenweite. Der Planer berücksichtigt den Nutzungszweck vor persönlichen Filtervorlieben.
Ein beruhigter Zulauf führt das Wasser bodennah ein, ohne die Sedimentschicht stark aufzuwirbeln. Ein Überlaufschutz unterstützt den regelmäßigen Abtransport schwimmender Partikel. Beide Komponenten ergänzen den Filter.
Wartungsplan statt „wartungsfrei“
Kein Zisternenfilter ist dauerhaft wartungsfrei. Kontrollintervalle richten sich nach Dach, Laub, Umgebung und Starkregenereignissen. Ein sichtbarer, gut erreichbarer Filter wird erfahrungsgemäß zuverlässiger gepflegt.
Im Planungs-PDF werden Filtertyp und Wartungshinweis dokumentiert. So kann die spätere Betreiberin oder der Betreiber nachvollziehen, welche Aufgabe der Filter hat und wann eine Kontrolle fällig ist.
- Dachrinnen und Fallrohre mitprüfen
- Filter nach Laubfall und Starkregen kontrollieren
- Dichtungen und Anschlüsse ansehen
- freien Schmutzablauf sicherstellen
- keine Reinigungsmittel in die Zisterne einbringen
Wie der Planer auswählt
Zuerst werden Dachfläche und Nutzung geprüft. Danach berücksichtigt der Planer die Priorität „automatisch“, „wartungsarm“ oder „maximaler Ertrag“. Nur kompatible Filter werden angeboten.
Ein Wechsel im Ergebnis aktualisiert Circa-Preis, Ertrag und Begründung. Ist eine Auswahl technisch nicht möglich, bleibt sie deaktiviert und der Grund wird angezeigt.
Passende Zisterne für Ihre Angaben berechnen
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